Es hieß mal wieder: Indis on Tour.

Pokemonliga UrkundeZiel war das zum ersten mal stattfindende „Pokemon“-Tunier in Celle, was von dem Schüler Team „Catch ‚em all“ organisiert und veranstaltet wurde. Das Tunier war für 20 Teams ausgelegt, da aber zur gleichen Zeit die DHM in Chemnitz ausgetragen wurde, haben 13 Teams zum Pokemon-Tunier gefunden.


Dank Birger und Nico haben sich 10 Leute zusammengefunden, die nach Celle fahren wollten. Dabei waren 5 Anfänger (Bastian, Tobias, Timo, Vivi, Waldemar) die ihre ersten Tuniererfahrungen sammeln wollten, ein Frisbeespieler aus Siegen (Danke an Raphael und deinen Pokérucksack), Ludger, Jana und die beiden A-Trainer Birger und Nico. Es ging von der blauen Lagune um 18 Uhr am Freitag los. Nach 2,5 Stunden und einer reibungslosen Autofahrt kamen wir auf dem Tuniergelände an. Haben im hellen und noch trockenem Boden die Zelte aufgebaut. Als wir fertig waren hat es angefangen zu nieseln. Wir haben uns einen überdachten Platz gesucht zum Flip Coin spielen. Da Nico kein Bier trinken darf, dank Seppl und ihrer ungünstigen Platzwahl, hat Sie einen neuen Rekord in Äpfelessen aufgestellt. Nach 1-2 Bier für alle und 4 Äpfeln für Nico ging es für die meisten gegen 00 Uhr ins Bett, da unser erstes Spiel um 9 Uhr gegen die Frisbielefeld beginnen sollte. Es hatte die Nacht durchgeregnet. Wir wollten versuchen das erste Spiel eine halbe Stunde später starten zu lassen, die Bielefelder, die erst Samstags ankamen, hatten nichts dagegen. Nach einem leckeren Frühstück mit viel Auswahl haben wir eine halbe Stunde bei trockenem Wetter (alles Richtig gemacht) unser erstes Tunierspiel begonnen. Unser Credo war es einen Punkt gegen die Bielefelder zu machen, was wir sogar noch mit zwei weiteren Punkten übertroffen haben. Das Ergebnis nach 50 Minuten lautete 3:10. Da es nur 13 Teams gab, waren wir in einer 3er Gruppe und das nächste Spiel war gegen die Berliner DiscUrs. Da hieß es wieder ein Punkt ist Pflicht und jeder weitere ist die Kür. Es ging dann 3:15 für DiscUrs aus. Um 15 Uhr stand der Beerrace an. Den die Fischkutter für sich erringen konnten. Bei dem letzten Spiel des Tages ging es im Loserpool gegen die Caracals. Nach einem guten Start und der 1:0 Führung haben wir 6:9 verloren. Nach dem duschen ging es unweit dem Platz zu einem italienischem Restaurant, dem Pizza House, indem es leckeres und bezahlbares Essen gab. Nach einem Verdauungsspaziergang an dem Fluss Aller, der genau hinter dem Platz liegt, haben wir uns auf den Weg zur Partylocation gemacht. Die Partylocation war eine alte Turnhalle mit Bogendacht, welche cool hergerichtet war. Neben Poke Pong (Beerpong) konnte man auch Kickern oder sich auf den Tuniermatten nach den harten Spielen kurz ausruhen, aber dies wurde alles kaum genutzt, da der Dancefloor gut gefüllt war. Da wir nicht so viel Zeit hatten für Spiritgames und die Kopenhagener gerne wissen wollten was sexy Streetfighter war, wurde draußen ein episches Spiritgame begonnen. Teilnehmer um die 40-50 Frisbeespieler, die Temperaturen waren kühl, aber die sexuelle Energie des Spiels, der Körper und lautstarke Einsatz der Mitspieler/innen hat manchen männlichen Mitspieler sprachlos gemacht und Passanten komisch dreinschauen und die Straßenseite wechseln lassen. Nach dem Spiel ging es wieder auf die Tanzfläche.
(Rezepthinweis: Kopenhagener Dessert, man nehme einen Teelöffel Marmelade, einen guten Schuss Wodka und eine gute Ladung Sprühsahne, füllt alles in einen Frisbeespieler und mischt alles gut durch, fertig ist der leicht eklige, aber doch leckere Drink). Die Party ging bis knapp halb 6, der Partysieg ging an alle stehenden Anwesenden (20-30, 3 unserer Indis waren dabei).
Unser erstes Spiel am Sonntag war gegen 11 Uhr. Die ersten waren gegen 9 Uhr wach und selbst die 3 Partysieger haben es gegen 10 Uhr geschafft aufzustehen. Nach dem Aufwärmen ging es gegen die Berliner Huskies, was fast knapp zugunsten der Huskies ausging. Um 13 Uhr hatten wir das nächste Spiel gegen CSI Kamen, was aus vielen jungen guten Frisbeespielern bestand. Wir haben uns nochmal reingehängt und 10:7 gewonnen. Unser letztes Spiel hatten wir um 15 Uhr parallel zum Finale (kleines Finale) gegen die Berliner Disketten. In der einen Stunde Pause haben wir unsere Zelte zusammengepackt und etwas ausgeruht. Das letzte Spiel ging nur 30 Minuten, da beide Mannschaften vom Tunier und Verletzungen geschlaucht waren. Es war ein spannendes und lustiges Spiel, mit Ash Catchem höchstpersönlich bei den Disketten auf dem Platz. Es ging nach 30 Minuten 6:5 für uns aus, was auch andersrum hätte ausgehen können.
Durch die letzten zwei Siege haben wir es auf den 11 Platz geschafft. Den Tuniersieg haben sich die Berliner Diskicks geholt, zweiter wurde Kopenhagen, nicht nur Sieger der Herzen sondern auch Spiritsieger („We can play hangovered“). Es ist 21 Uhr, ich bin fertig und kaputt, es war ein cooles, lustiges Wochenende, bei dem man viel und viele kennengelernt hat.